Ausgehen

Vorsicht Fettnäpfchen!

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• Da müssen Sie durch!
Auch wenn es mal wieder etwas länger dauert, während der Chef die Rede schwingt, dürfen Sie noch nicht zum Glas greifen.

• Schlagen Sie nicht über die Stränge!
Verzichten Sie auf das luxuriöse Sieben-Gänge-Menü, wenn alle anderen im mittleren Preissegment bestellen. Achten Sie beim Buffet auf die Speisefolge und überladen Sie Ihren Teller nicht, auch wenn der Anblick so verlockend ist. Gehen Sie lieber mehrmals. Schmeckt Ihnen das Essen nicht, sollten Sie sich mit negativen Kommentaren zurückhalten, aufessen müssen Sie aus Höflichkeit aber nicht. 

• Meckern verboten!
Smalltalk ist auf der Weihnachtsfeier ausdrücklich erwünscht. Ob der neue Mitarbeiter sein Gehalt wert ist, Kritik an der Chefetage oder im Gespräch mit dem Vorgesetzten die Frage nach einer Gehaltserhöhung haben hier aber nichts zu suchen. Plaudern Sie lieber über allgemeine politische Themen oder den neuesten Hollywood-Film.

• Höflich entfliehen!
Sind Sie von Ihrem Kollegen gelangweilt oder genervt, weil dieser gerade seine lustige Ader entdeckt hat, dürfen Sie sich nach ein paar Sätzen unter einem Vorwand ruhig entschuldigen. Während des Essens ist es allerdings unmöglich, den Sitznachbarn zu wechseln. Hier gilt: durchhalten!

• Flirten erlaubt, aber Finger weg!
Auf vielen Weihnachtsfeiern geht es heiß her und selbst der biederste Kollege blüht hier häufig richtig auf. Flirten ist im Prinzip auch erlaubt, die Pflege von abteilungsübergreifenden Kontakten sollte aber nicht den Rahmen sprengen. Auch wenn Sie sich im Laufe des Abends den Kollegen oder die Kollegin so richtig schön getrunken haben, um den peinlichen Spießrutenlauf am nächsten Tag zu vermeiden, gilt: Finger weg!

• Trinken ja, aber in Maßen!
Mit steigendem Alkoholpegel sinkt die Hemmschwelle und Peinlichkeiten sind vorprogrammiert. Torkelnd durch den Raum zu tigern, hinterlässt ganz bestimmt keinen guten Eindruck, vielmehr einen negativen Beigeschmack. Wer zu tief ins Glas schaut, zeigt aber vor allem auch, dass er seine Grenzen nicht kennt.

• Freuen Sie sich nicht zu früh!
Bietet der angeheiterte Chef Ihnen das „Du“ oder sogar eine Gehaltserhöhung an, freuen Sie sich nicht zu früh: Was auf der Weihnachtsfeier noch gilt, ist am nächsten Tag häufig vergessen.

• Nehmen Sie es mir Humor!
Selbst wenn Sie im schlimmsten Fall nicht mehr wissen, wie Sie überhaupt nach Hause gekommen sind, sich am Tag danach einfach krank zu melden geht gar nicht. Kommt es trotz aller guten Vorsätze doch zum Tritt ins Fettnäpfchen, ist eine Entschuldigung angebracht. Wenn keine andere Person betroffen ist und Sie sich nur wegen Ihrer Breakdance-Einlage oder Karaoke-Nummer schämen, versuchen Sie, die Peinlichkeit zu überspielen. Lachen Sie über sich selbst und nehmen Sie ihren neuen Spitznamen mit Humor hin.

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